H. Thylmann GmbH & Co.KG Kilianstädtermühle
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Historie


1351
Die Kilianstädtermühle besteht seit über 650 Jahren. 1351 wird sie von dem Münzenberger Burgherrn Graf Philipp von Falkenstein an den Vogt des Wetterauer Landes und Regenten von Hanau, Gottfried von Stockheim, zu Lehen gegeben. Später geht die Mühle ganz in die Hände der Hanauer über. Die 650 Jahre lange Tradition lässt auf viel Erfahrung im Umgang mit Weizen und Roggen schließen.

Um 1875
Die kleine zweistöckige Landmühle erbringt eine Tagesleistung von 1,5 Tonnen Mehl. Es können vier oberschlächtige Räder eingesetzt werden, die eine Tabakmühle und eine Ölmühle mit antreiben. Das Mühlengebäude wird in dieser Zeit des wirtschaftlichen Aufbruchs in Deutschland (Gründerjahre) erheblich vergrößert, zumal es günstig an der wassersicheren Nidder und in der Nähe großer Verbrauchermärkte in Offenbach, Hanau und Frankfurt liegt.

1887
Das Geburtsjahr von Heinrich Thylmann. Dieser erweitert die Landmühle in einen Industriebetrieb.

Um 1900
Durch technische Erneuerungen wird die Tagesleistung der Mühle von 1,5 Tonnen auf 20 Tonnen gesteigert. Die Mühlräder werden gegen Ende des Jahrhunderts durch eine 50 PS-Turbine und eine 40 PS-Lokomobile ersetzt. Der engagierte Müller setzt sich zudem erfolgreich für den Bahnbau mit Gleisanschluss an sein Mühlwerk ein.

1911
Am 31. 8. 1911 brennt das moderne Mühlenwerk völlig aus und muss gesprengt werden. Die Mühle kommt erst in den 20er Jahren wieder an die alte Tagesleistung heran, zumal die Dampfkraft durch einen 50 PS-Motor ersetzt wird.

1927
In diesem Jahr wird die Mühleneinrichtung erneut umgebaut. Zwei Lastwagen mit Anhängern beliefern zügig die Kundschaft.

1932/33
Die Mühle wird auf sechs Stockwerke erhöht und die Silo- und Reinigungsanlage in das Mühlengebäude baulich mit einbezogen. Neue Walzenstühle werden aufgestellt und die Tagesleistung beträgt nun 54 Tonnen.

1959
In diesem Jahr stirbt Heinrich Thylmann. Nach dessen Tod führt die Witwe Anna Thylmann den Betrieb bis zu ihrem Tod 1979 weiter. Der Betrieb geht auf ihre Tochter Anneliese über.

1982
Die Kilianstädtermühle erwirbt 1982 Anteile der Firma Jung & Schmitt, dem führenden privaten Großhändler für Bäckereien, Konditoreien und Eisdielen im Rhein-Main-Gebiet. 1990 gehen die Anteile zu 100% an die Kilianstädtermühle. Heute wird Jung und Schmitt von Anneliese Thylmanns Sohn Michael Frese als Geschäftsführer geleitet.

1992
Der Neubau einer modernen Weizenmühle ermöglicht 1992 eine siebenfache Erhöhung der Vermahlungskapazität im Weizenbereich auf ca. 250 Tonnen am Tag. Eine moderne Computersteuerung lässt einen kontinuierlichen Produktionsprozess zu, der die Einhaltung einer gleichbleibenden Mehlqualität erleichtert.

2000/05
Henrik Frese ist seit dem Jahr 2000 in der Mühle tätig. Zur Zeit beschäftigt die Kilianstädtermühle 40 Mitarbeiter und hat im Weizenbereich eine Kapazität von 250 Tonnen am Tag und im Roggenbereich eine Tageskapazität von 70 Tonnen.
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